Das Schild aus dem Bauamt

Ach was mussten wir diese Woche wieder lesen…

Die bösen Gemeindevertreter: „Bürger für Binz“ und „Aus der Mitte“. Wir haben seit dem 1.Juli keinen Medienbeauftragten mehr.

Quelle: Internetauftritt der Gemeinde Binz

Hintergrund ist folgender: Diese Stelle wurde als Stabsstelle im Jahr 2019 (Stabsstelle: direkt dem Bürgermeister unterstellt) bis zum 30.06.2021 befristet und jetzt nicht verlängert. Damit halten wir uns an die Vorgaben des Gemeindehaushalts. Einer Verlängerung durch die Hintertür haben wir nicht zugestimmt. Wir sind der Meinung, dass die Pflege der Webseite sowie der Facebook- Auftritt diese Stelle kostenmäßig nicht rechtfertigen. So wurde die Aufgabe der Bürgerinformation in den Jahren vor 2019 durch einen bereits vorhandenen Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung wahrgenommen.

Und mal ehrlich: wie oft diente in der Vergangenheit die Facebookseite des Ostseebades dazu die ungeliebte Mehrheit in der Gemeindevertretung zu beschädigen. Denken wir an die verschiedenen Artikel im Nordkurier im letzten Jahr. Welch ein Zufall, dass der Medienbeauftragte ehemaliger Mitarbeiter beim Nordkurier war.

Wenn der Bürgermeister jetzt seiner sogenannten Informationspflicht nicht mehr nachkommen will, dann ist es eben so. Denn der Bürgermeister hat den Internetauftritt eingestellt – nicht die Gemeindevertreter! Wir haben als BfB ja auch noch einen Internetauftritt inklusive Social-Media und berichten gerne weiter aus der Gemeindearbeit. Ehrenamtlich! Reinschauen lohnt sich also;)

Der Bürgermeister als Verwaltungsleiter ist für die Pflege und Moderation seines Internetauftritts verantwortlich. Dazu gehört auch, auf die Nettikette hinzuweisen, zu moderieren und bei Verstößen bzw. Verleumdungen einzuschreiten, und Kommentare gegebenenfalls auch zu löschen. Ohne Hinweis auf diese Verhaltensregeln wird er seiner Rolle als Seiteninhaber und Moderator nicht gerecht.

So verwundert es auch nicht, dass mit viel TamTam ein Kommentar seit 4 Tagen online ist, in dem der Mehrheit der Gemeindevertretung erneut Korruption unterstellt wird.

Kommentar Facebook

Wir werden die Sache jetzt zur Anzeige bringen. In der letzten Gemeindevertetersitzung forderten wir den Bürgermeister auf, diesen Kommentar zu löschen. Reaktion: Fehlanzeige!

Kommen wir zum Schild: Auf Wiedersehen! Das Schild kann jetzt von seinem Strandplatz dahin zurück wo es herkam: ins Büro der Amtsleiterin Planen und Bau Frau Romy Guruz. Auch wir sagen: Vielen Dank und auf Wiedersehen!

 

BREAKING NEWS

Neue Wege gehen! Die Gemeindevertretung hat gestern am 01.07.21 einstimmig in einer Sondersitzung einen Beschluss zur Schulstandortsicherung gefasst. Nachdem der Bürgermeister Karsten Schneider immer wieder nach einem Auftrag der Gemeindevertretung gefragt hat und dieses Thema anscheinend vernachlässigt hat – hier ist er – der Beschlusstext von allen Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern, damit der Bürgermeister dieses Thema endlich anfasst!

Wie alle wissen, haben wir nur noch für die kommenden 3 Jahre eine Ausnahmegenehmigung für unsere Regionale Schule auf Grund der geringen Eingangszahlen. Nachdem sich der Bürgermeister dieser Sache kaum angenommen hat, mussten die Gemeindevertreter also handeln. Gemeinsam mit allen Fraktionen wurden Gespräche geführt, mit der Schule gesprochen, im Landkreis vorgetastet, da dieser letztendlich entscheidet, usw.

Herausgekommen ist die Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Stufe und mit dem reformpädagogischen Ansatz des Jenaplan. Kennt der eine oder andere von Privatschulen – in Rostock gibt es eine sehr erfolgreiche öffentliche Jenaplan Schule ohne Schulgeld. Und für diese Ausrichtung haben sich gestern geschlossen die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter ausgesprochen. Jetzt müssen Klinken geputzt werden und die Verwaltung wurde beauftragt, alles erdenkliche in Bewegung zu setzten, damit wir unseren Schulstandort erhalten. Denn letztendlich entscheidet der Kreistag u.a. nach Empfehlung der Schulenentwicklungskonferenz, ob wir in Binz damit weiterhin eine weiterführende Schule haben. Aktuell eines der wichtigsten Themen für unseren Ort – wir bleiben dran und informieren Euch!

 

Regionale Schule macht sich fit für die Zukunft

Unsere Regionale Schule macht sich fit für die Zukunft

Am 04. März 2021 fand nunmehr die offizielle Übergabe von 34 iPads an der Regionalen Schule Binz statt. Zum Zeitpunkt dieser Übergabe hatten die Schüler*innen allerdings schon mehrere Wochen mit ihnen gearbeitet. Die ursprünglich geplante Übergabeveranstaltung fielaufgrund der Corona-Pandemie aus. Die Bestellung der Pads war bereits im Jahr 2019 durch die Gemeindevertretung auf den Weg gebracht worden. Im zweiten Halbjahr 2020 kamen die Geräte in der Schule an.

Foto: Regionale Schule

Auf Initiative des Sozialausschusses und der Gemeindevertretung, in Kooperation mit der Regionalen Schule, nahm die Digitalisierung dort bereits vor Corona Fahrt auf. Beamer, Laptops für die einzelnen Räume und eine höhere Internetbandbreite wurden schon 2019 angeschoben und realisiert. Unter Nutzung von Mitteln aus dem Digitalpakt von Land und Bund macht die Schule weiterhin riesige Schritte nach vorne. Ziel dabei ist auch, alle Schüler*innen mit einem digitalen Endgerät auszustatten.

Gute Ausrüstung und das notwendige Geld allerdings genügen nicht. Ohne den Willen derjenigen, die diese auch im Unterricht einsetzen, nutzen die besten Geräte nichts. Deshalb haben die Lehrer*innen der Schule die Herausforderungen der Digitalisierung voller Einsatz angenommen und unterstützen sich gegenseitig bei der Umsetzung. Auch auf Erfahrungswerte anderer Schulen wurde zurückgegriffen: Die Schule wendet bereits seit längerem ein „Lern Management System“ an. Als das Land MV endlich eine eigene Lernplattform auf den Weg brachte, verwendete die Regionale Schule Binz schon lange IServ.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung sorgt dafür, dass sich die Regionale Schule weiterhin nicht verstecken muss. Sie ist im digitalen Lehren und Lernen weiter fortgeschritten als viele andere Schulen. Darauf können wir als Gemeinde stolz sein.

Aber es gibt noch viel zu tun, der Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Auch wir als Gemeindevertretung sind weiter dabei, unseren Beitrag für den Schulstandort zu leisten. Gerade der aktuelle Zustand bestärkt uns in diesem Vorhaben, gemeinsam an einer modernen und zukunftsorientierten Schule zu arbeiten. Als nächstes wollen wir helfen, die Stelle eines Digitalisierungsbeauftragten zu schaffen und ggf. diese als kurzfristige Lösung mit einem externen Fachmann zu besetzen. Damit durch diesen der Digitalisierungsprozess an der Schule weiterhin nachhaltig gefördert und begleitet werden kann.

Diese Maßnahmen und die gesamte Weiterentwicklung unseres Schulstandortes müssen zur Chefsache werden! Daher appellieren wir an die Verwaltung, diesem für unseren Ort so wichtigen Thema noch deutlich mehr Priorität einzuräumen.

Ein gemeinsamer Beitrag von Christian Mehlhorn (BfB) und Marvin Müller (SPD)

Baumfällarbeiten in Binz

Binz, d. 20.02.2021

Auf dem Gelände an der Dollahner Strasse in Höhe Dünenpark werden derzeit Baumfällarbeiten durchgeführt. Grund dafür ist ein im Jahr 2015 durch die alte Gemeindevertretung beschlossenes Projekt zum Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie eines „Museumsdorfes“.
Nachdem zwischendurch im Jahr 2019 ein geplantes PPP-Projekt scheiterte, kommt es nun zur Umsetzung des ursprünglichen genehmigten Projektes. Es gibt einen rechtskräftigen Bebauungsplan Nr.9A. 

Übersicht Grundstück

Rechtskräftiger Bebauungsplan, Quelle: Gemeinde Ostseebad Binz


Durch die verantwortliche Investorengruppe wurde folgende Informationen zu dem Projekt zur Verfügung gestellt:

 „Investorengruppe beginnt neues Bauprojekt in Binz

 Auf einem Gelände zwischen der L29 und dem Dünenpark Binz beginnt die Umsetzung eines Konzepts für eine Kultur- und Erlebnisstätte mit integrierter Gastronomie und Verkauf. Das unter der Bezeichnung „Museumsscheune“ bekannt gewordene Projekt beinhaltet auch den Bau eines Gebäudes für Personalwohnungen sowie ein Wohngebiet mit Ein- und Zweifamilienhäusern.

 Die Maßnahme geht mit einem flächigen Baumverlust einher, für den die Investorengruppe bereits eine Zahlung in die Sammelkompensationsmaßnahme Ökokonto Prosnitz geleistet hat. Das Ökokonto Prosnitz ist eine im Kompensationsflächenkataster des Landes M-V geführte anerkannte Sammelkompensationmaßnahme, welche auf Maßnahmen zur Mehrung und Verbesserung der Waldstruktur orientiert ist. Die Baumfällungen werden nach Angaben der Investorengruppe am 19.02.2021 beginnen. Nach Errichtung der Gebäude ist außerdem geplant, einen neuen Baumbestand auf dem Grundstück anzupflanzen.

 Die rechtliche Grundlage für die Umsetzung des Vorhabens wurde bereits 2015 mit der 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 9A „Fischräuchereimuseum/Museumsdorf“ geschaffen.

Einmal nicht aufgepasst… und Zack – Gehweg weg!

Wir schreiben das Jahr 2019, unendliche Weiten am Horizont, Kilometerlange Strände – und (leider nicht nur) ein kaputter Gehweg.

Wir reden vom Gehweg Strandabgang 6 bis 1 – also den Weg, der ab Grand Hotel zum Fischerstrand führt.

Aufgrund mehrerer Unfälle die sich dort ereignet haben, gab es den Auftrag an die Gemeindeverwaltung, diesen Weg zu reparieren – also Instand zu setzen. Ferner sollte geprüft werden, ob für eine komplette Sanierung und evtl. Neubau der Treppe die zum Hochufer führt, Fördermittel vom Land zu holen sind.

In der Vorstellung zu Lösungsvorschlägen von Seitens der Bauverwaltung wurde vieles erklärt – was machbar ist und was nicht funktionieren würde bei der Reparatur. U.a. geht es um das Wurzelwerk der Bäume, die immer wieder die Gehwegplatten nach oben drücken.

Abschließend wurde eine Beschlussvorlage zur Vergabe der Beauftragung einer Baufirma mit Beschluss des Hauptausschusses verabschiedet.

Da dieses Thema als Tischvorlage präsentiert wurde, war den meisten Gemeindevertretern nicht die Zeit gegeben, sich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen. Den meisten Gemeindevertretern war somit nicht bewusst, dass die Bauverwaltung hier vorgeschlagen hat, den Gehweg komplett wegzunehmen und eine Rasenfläche daraus zu machen. Alle Fußgänger würden somit, die als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesene, schmale Straße nutzen! D.h. also Autos und Fußgänger auf einer Straße, wo gerade mal ein Auto raufpasst.

Quelle:privat

Nachdem wir von einigen Anwohnern angesprochen wurden, fragten wir nach. Sowohl bei den Bauarbeitern als auch bei der Bauverwaltung.

Und wir müssen eingestehen – ja – wir haben gepennt beim Beschließen des Vorhabens. Asche auf unser Haupt – aber mal ganz ehrlich – man muss doch auch der Verwaltung Vertrauen können, dass sie im Sinne des Ortes planen. Man kann doch nicht eine Promenade, die seit 100 Jahren besteht, einfach mal derart so verändern, dass der Charakter des alten Binz verloren geht. Wieviel professionelle planerische Weitsicht ist denn vorhanden? Und ganz ehrlich – mit so einer desolaten Planung rechnet doch keiner!

Wir haben es u.a. im Tourismusausschuss, Bauausschuss und Hauptausschuss in Richtung Verwaltung angesprochen. Alles was wir zu hören bekamen war, dass wir schuld sind, weil wir es ja so beschlossen haben. Und die Aussage von der Bauamtsleiterin, dass eine Instandsetzung ist und keine neue Planung. AHA – heißt dann also, dass bei einer Instandsetzung abgerissen wird? Seltsame Aussage…

Was jedoch nicht einmal von Seitens der Verwaltung angesprochen wurde – ein Lösungsvorschlag. Es ist doch nun eindeutig, dass sich alle Gemeindevertreter und auch die Ausschussmitglieder Tourismusausschuss und Bauausschuss dafür ausgesprochen haben, den Gehweg zu erhalten! Aber Neeeeeein – die Bauverwaltung will wieder mal ihren Willen der Planung so durchdrücken! Die Damen und Herren vergessen immer wieder, wer hier entscheidet und wer umzusetzen hat. Jetzt versteht vielleicht der eine oder andere einen der letzten Artikel in der hiesigen Presse.

Wir werden uns nach wie vor dafür einsetzen, dass dort ein Gehweg bleibt und sich das Gefahrenpotenzial für einen Unfall nicht noch mehr erhöht. Einige Lösungsvorschläge haben wir bereits unterbreitet – mal schauen ob es der Verwaltung zusagt – Ironie aus!

Quelle:privat

Eure BfB

 

Nachlese Tourismusausschuss 12.01.21

Am 12.01.21 fand unter strengen Auflagen die Sitzung des Tourismusausschusses statt. Themen waren u.a. das Radwegekonzept für Binz und Prora, der digitale Gästeservice und es wurde über eine neue Strandsatzung andiskutiert, sowie über mögliche neue Designs der Strandbars.

Bei den Anfragen der Ausschussmitglieder bat Frau Löhr Herrn Gardeja um Unterstützung, wenn es an die Wiedereröffnung und die Saison nach dem Lockdown geht. U.a. ging es um Ladenöffnungszeiten, Shopping mit speziellen Events, Marketingmaßnahmen. Er nahm die Ideen mit in sein Team und sie werden etwas ausarbeiten.

Frau Dr. Tomschin war es wichtig, die Baumaßnahme an der Strandpromenade mit den Abgängen 1-6 zu besprechen. Dort soll es, entgegen des eigentlichen Willen des Ausschusses und der Gemeindevertretung, keinen Gehweg mehr geben. Allen Ausschussmitgliedern stößt dieses Thema auch auf. Es kann nicht sein, dass es am Anfang unserer schönen Promenade keinen Gehweg mehr geben soll. Den Beschluss fasste der Hauptausschuss per Tischvorlage – d.h. die Mitglieder bekamen erst an dem Abend das zu sehen, worüber sie entscheiden sollten. Nicht nur Herr Kurowski bedauert dort diesen Beschluss gefasst zu haben. Zumal wir uns im Sommer befanden und wir eigentlich noch Zeit hätten um den Beschluss zu fassen. Anfang der Baumaßnahme war ja erst Ende des vergangenen Jahres. Nun stellt sich die Frage, ob es sich um ein Missverständnis in der Kommunikation gehandelt habe und warum wurde so ein Vorschlag von der Bauverwaltung gegeben? Es bleibt spannend.

Eine Anfrage aus dem Publikum war, ob der Steg am Schmachter See auch neu beleuchtet wird. Dies konnte der Tourismusdirektor bestätigen. Sie wird auch wie unsere Seebrücke beleuchtet werden, die im übrigen mit ihrem neuen Look einen Fotoboom ausgelöst hat und medial durch die Decke ging.

Das Radwegekonzept wurde bereits mehrfach im Bauausschuss behandelt. Auch der Tourismusausschuss hat sich mit möglichen touristischen Radwegen auseinandergesetzt. Diese Ideen sollten zu seiner Zeit an die Bauverwaltung weitergeleitet werden. Die Vorlage bildete leider nur die Dinge ab, die die Bauverwaltung im Bauausschuss vorgestellt hatte. Aus diesem Grund wurde durch Antrag der CDU die Vorlage zurückgestellt mit der Bitte um Einarbeitung der Ideen und Vorschläge aus diesem Ausschuss. Wir sind gespannt, ob es denn nun eine Zusammenarbeit mit beiden Verwaltungen geben wird.

Der Tourismusdirektor Herr Gardeja informierte zu neuen Möglichkeiten für die Strandbarbetreiber und Korbvermieter. Hier soll es möglich werden, verschiedene Kubaturen zu bauen, um mehr Individualität an den Strand zu bekommen. Auch wird es eine Vergrößerung auf 22qm für die Kioske/Bars geben, um dann auch Platz zu schaffen u.a. für Spülmaschinen, um dann endlich auch das vom Ausschuss geforderte Mehrweggeschirr zu nutzen. Bei den Farben wurde eine Farbpalette präsentiert, die sich an dem neuen Layout des Außenauftrittes der Marke Binzer Bucht anlehnt. Auch wurde angeregt, Loungen oder Liegen mit Sonnenschirmen aufzustellen anstatt der Körbe. Dies schafft Zwischendurch etwas Auflockerung. Das Thema Barrierefreiheit ist allgegenwärtig – auch am Strand. So wäre es wünschenswert, wenn vermehrt Baderollstühle im Angebot wären. Entweder durch die Kurverwaltung oder durch die Betreiber der Bars oder Korbvermieter angeschafft, um auch hier einen besonderen Service für körperlich beeinträchtige zu bieten. Auch gibt es Strandkörbe in denen ein Rollstuhl stehen kann. Hierzu gab es in einer der Lüftungspausen auch einen Kommentar eines Betreibers. Er sagte, dass sie dies gerne unterstützen würden – jedoch muss auch diesbezüglich der Strandabgang so geschaffen werden, dass man mit den Hilfsmitteln auch den Strand besuchen kann.

Mehrweggeschirr, kostenlose Müllbeutel für den Strandbesucher, Rauchfreier Strand waren weitere Themen und wurden besprochen.

Die neue Homepage der Kurverwaltung wird zum 01.04.2021 an den Start gehen.

Immer wieder Uwe Driest…

Offener Brief der BfB- Bürger für Binz zum Artikel der Ostsee-Zeitung v. 13.01.2021 “ Binz: Knatsch zwischen Rathaus und Teilen des Parlaments hält an“

Lieber Uwe Driest,

gerne lesen wir Ihre Artikel zur Binzer Gemeindepolitik in der Ostsee- Zeitung!

Aber wir haben eine Bitte an Sie:

Wenn Sie schon nicht zur Sitzung kommen, dann fragen Sie bitte bevor Sie über Binzer Gemeindevertretersitzungen schreiben, wenigstens alle Gemeindevertreter, die dabei waren! Zu intern behandelten Tagesordnungspunkten werden wir uns generell nicht äußern, da es sich um vertrauliche Dinge handelt. Mittlerweile erscheint es uns so, dass durch Ihre einseitige und teilweise nicht korrekte Berichterstattung der gute Ruf des Lokalteil der Ostsee-Zeitung Schaden nimmt. 

Wir empfehlen Ihnen zur Aufklärung hierzu u.a. den Mitschnitt aus der Gemeindevertretersitzung vom 12.12.2020. Den Link finden Sie auf unserer Homepage http://www.bfb-binz.de. Auch diese Art von Transparenz geht im Übrigen auf einen Antrag der Wählergemeinschaft BfB zurück.

Bitte informieren Sie sich umfänglich und allseitig! Die Sondersitzung am 07.12.2020 wurde einberufen, da fast ALLE Gemeindevertreter*innen es nicht möchten, dass Busse zum Jagdschloss Granitz fahren. Es gab eine Fristsetzung zum Widerspruch des Bürgermeisters bis zum 10.12.2020.
Da die nächste Sitzung erst am 10.12.2020 abends stattfand, musste diese Sondersitzung also stattfinden. Eigentlich ganz einfach zu verstehen. Der Bürgermeister hat uns diesbezüglich explizit zum Widerspruch aufgefordert. Sie schreiben, es fielen zusätzlich 700,-€ Sitzungsgeld an.
Korrigieren Sie uns – aber 13 Gemeindevertreter*innen waren anwesend. Bei 40,-€ Sitzungsgeld pro Vertreter sind es 520,-€ und nicht wie von Ihnen geschrieben 700,- €. Eigentlich auch ganz einfach.

Sie schreiben von besorgten Mitarbeitern, die einen Brief an ihren Dienstherren verfasst haben.
Liegt Ihnen der Brief der besorgten Mitarbeiter vor?
Wurde dieser auf Veranlassung des Bürgermeisters oder gar der Amtsleiterin während der Arbeitszeiten oder im Homeoffice geschrieben?

Wir machen uns ebenfalls große Sorgen um die Mitarbeiter*innen des Bauamtes Binz! Und um die Mitarbeiter der anderen Abteilungen! Kann es sein, dass es auch hier zwei Lager gibt?

Wer ist für diese Lagerbildung verantwortlich? Haben Sie bereits von einem Beschluß zur Durchführung einer Mitarbeiterbefragung gehört, die seit mehr als einem Jahr vom Binzer Bürgermeister verweigert wird?

Es gibt Aussagen von Mitarbeiter*innen der Verwaltung, da schnürt es einem den Hals zu.
67% ! der Angestellten der Verwaltung sind in die Gewerkschaft ver.di eingetreten! Weitere befinden sich in gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem Bürgermeister. Warum? Um sich vor der Gemeindevertretung zu schützen?  Von welcher Seite aus die „Hexenjagd“ betrieben wird, sollte jeder selbst beurteilen.

Kann es sein, dass die Binzer Verwaltungsspitze die neue politische Mehrheit nicht akzeptiert? Im Übrigen besteht eine große politische Mehrheit in der Binzer Gemeindevertretung auch ohne den von Ihnen immer wieder genannten Einzelvertreter der AfD.

Lieber Uwe Driest,

was kommt als nächster Artikel?

Werden wir jetzt gefragt, warum wir währen der Corona- Pandemie Sitzungen der Gemeindevertretung und Ausschüsse durchführen?

Unsere Antwort lautet: Weil wir unseren Ort lieben und ihn voranbringen wollen! Es gibt auch in diesen schwierigen Zeiten das Recht zur kommunalen Selbstbestimmung und wir nehmen das gesundheitliche Risiko unserer ehrenamtlichen Tätigkeit gerne in Kauf! Wir halten uns an Regeln!

Warum stagniert es im Ort? Warum ist noch nicht einmal eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen / Unternehmensbereichen der Gemeinde möglich? Liegt das an der Mehrheit der gewählten Vertreter oder vielleicht an der „anderen Seite“? Unser Wunsch ist nach wie vor eine gute und zuversichtliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen. 

Mit freundlichen Grüßen

Ihre BfB- Bürger für Binz

Quelle: Ostsee- Zeitung v. 13.01.2021

 

Seitenstreifen an der Landesstraße L29 Prora – Binz

Wir haben uns sehr gewissenhaft mit dem Antrag der Bürger aus Prora beschäftigt. Mehrmals! Daher haben wir uns in der Sitzung vom 12.November auch für den Antrag der CDU zur erneuten Diskussion in dieser Sitzung am 10.Dezember ausgesprochen. Es ist keine befriedigende Lösung für die Einwohner von Prora und kein schönes Erscheinungsbild für Prora und Binz. Aber wir denken, dass wir in den nächsten Wochen eine praktikable Lösung für alle Beteiligten finden müssen und werden.

Hier der Antrag (das Thema wurde bereits in der Sitzung am 07.11.2019 behandelt und damals bereits mehrheitlich abgelehnt)

Hier wollen wir unsere Sichtweise mit Bildern belegen…Mehr Bilder und weniger Worte…

Hier eine Übersicht über die 18.000 qm und ca. 3,3 km an der L29….das ergibt im Schnitt einen ca. 5,50 m breiten Seitenstreifen

Wir befinden uns direkt neben den Bahngleisen und an der L29. Es besteht die Pflicht zur Verkehrssicherung. Anforderungen des Eisenbahnbundesamtes und der Straßenverkehrsbehörde sind zu erfüllen.

Es bleibt kaum Platz zur Bepflanzung…vielleicht 1m – Streifen für eine Hecke

Ein sinnvoller Immissionsschutz (Lärm und Staub) ist nicht möglich

  

Die Ostsee- Zeitung weiss wie immer genau Bescheid

und berichtet in gewohnter Art. Wir erfahren, dass hinter der Initiative nicht nur die Einwohner stehen… Unser Fazit:

Kosten: anteilige Vermessungsko sten einmalig 30.000 Euro
Bepflanzung: Finanzierung über Spendengelder
Jährliche Pflegekosten (nur Bepflanzung): 750 Euro lt. Antragsteller
Jährliche Kosten für Begutachtung, Verkehrssicherung und Pflege mindestens 20.000 Euro (auch der Müll muss als Sondermüll entsorgt werden)

Für uns stellt diese Planung keinen wirksamen Immissionsschutz dar! Aber wir denken, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten eine praktikable Lösung für alle Beteiligten finden müssen und werden. Dazu werden wir u.a. das Gespräch mit dem Grundstückseigentümer der gerodeten Fläche suchen. Sinnvoller Immissionschutz kann nach unserer Auffassung nur auf der Fläche zwischen Bahngleisen und Proraer Allee erfolgen. Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden!
Eure BfB- Bürger für Binz