Strandreinigung vom Silvestermüll

Unterwegs seit 8:00 Uhr zur Reinigung des Strandes vom Silvestermüll – sogar mit Regenbogen

Gemeinde- und Kurverwaltungsmitarbeiter waren fleißig dabei.
Viele Urlauber haben sich bei uns allen persönlich bedankt, auch der Kurdirektor.
„ Ab dem Hotel Arkona bis zur Therme war alles beräumt, was wir ganz toll fanden . Wir sind auch gern im nächsten Jahr wieder mit dabei“ so Manuela und Dietrich Tomschin

Ergänzung v. 06.01.2018:

Es gibt einen Fernsehbericht vom NDR:

Binzer Silvesterlauf

Die Premiere des 1. Binzer Silvesterlaufes im Binzer „Stadion der Einheit“ war ein voller Erfolg!

Insgesamt 145 Läufer und Läuferinnen (Einzelstarter + Staffeln) drehten bei bestem Wetter 60 Minuten lang ihre Runden im Stadion.

Es gab für jeden Teilnehmer Urkunden und Medaillen, für die Sieger gab es schöne Pokale.

Für die Verpflegung der Läufer wurde mit Wasser, Obst und Glühwein danach gesorgt.

Sicherlich eine Veranstaltung, die sich in den nächsten Jahren etablieren wird.

Nachlese Gemeindevertretersitzung v. 14.12.2017

Am 14.12.2017 fand die letzte Gemeindevertretersitzung statt . Es galt über 40 Tagespunkte abzuarbeiten! Nachfolgend wollen wir hierzu einen kurzen Überblick geben.
Den Beschlussvorschlägen zu den Tagesordnungspunkten 9 und 10- Nachtrag Haushaltsplan Kurverwaltung 2017 und Haushaltsplan Kurverwaltung 2018 – konnten wir nicht zustimmen. Einerseits sind wir nicht bereit, nicht beschlossenen Ausgaben nachträglich zuzustimmen bzw. “Kosten zu heilen“! Die “explodierenden“ Kosten für den Pavillon „Heimaat“ (ehemals Infopavillon) auf dem Plantanenplatz sind nur ein Beispiel dafür. Hohen Ausgaben stehen null Euro Einnahmen gegenüber. Außerdem sind wir der Meinung, dass wir in Prora der Einnahmenentwicklung entsprechend investieren müssen. Die Höhe der Kosten für die drei Multifunktionsgebäude (nicht die Maßnahme als solche!) im Ortsteil Prora sind unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt. Toilettengebäude lassen sich auch kostengünstiger errichten. Wir haben die Befürchtung, dass bestehende Infrastruktur auf der Strecke bleibt und neue in Zukunft sehr aufwendig zu unterhalten ist. Wir forderten die Erhöhung der Gelder für das Kinderfest am Naturerbezentrum Prora von 4000,- auf 5000,- Euro, am Ende kam es zum Kompromiss: 2500,- Euro für das Kinderfest am Schmachter See und 2500,- Euro für das Kindertagsfest am Naturerbezentrum Prora.
Beim Tagesordnungspunkt Nr. 14 kam es zur Diskussion über die Aufnahmen von Verhandlungen mit der IRONMAN Germany GmbH.
Dietrich Tomschin stellte klar, dass die beschlossene Kostenobergrenze von 100.000,- Euro nicht überschritten werden darf. Christian Mehlhorn forderte, dass die Kosten für den IRONMAN signifikant nach unten korrigiert werden müssen. Dennoch sind wir der Meinung, dass sich diese Veranstaltung in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat.
Weiterhin ging es in den Tagesordnungspunkten Nr. 18 bis 21 um den Ausbau der Verkehrswege in Prora und die Wiedereröffnung der Ausfahrt Mukranerstraße/L29 in Richtung Sassnitz. Im TOP 26 ging es um die weiteren Planungsschritte auf dem MZO Gelände. Im TOP 27 um den alten Sportplatz (Einfamiliengrundstücke der Gemeinde). Ein Architekturwettbewerb ist für die Bebauung des EWE-Geländes geplant. Dieses wurde im TOP 28 besprochen. Achtung: dazu findet eine Online-Bürgerbeteiligung statt. Auf diesem Gelände ist ein Vereinshaus und das neue Feuerwehrhaus geplant. Wir hoffen auf eine rege Vorschlagsbeteiligung! TOP 29 beinhaltete den Termin zur Bürgermeisterwahl. Unsere Fraktion Zählgemeinschaft Bürger für Binz (BfB) stellte zu diesen Tagesordnungspunkt den Antrag nach § 37, Abs. 2 Kommunalverfassung die BM-Wahl öffentlich und überrgional auszuschreiben. Das wurde von der Mehrheit der GV abgelehnt. Nach Kommunalrecht ist aber über diesen Antrag nicht abzustimmen! Damit ist der Antrag angenommen. Im TOP 32 wurden die Sitzungstermine für das Jahr 2018 beschlossen. Diese sind auf der Seite der Gemeinde Binz einzusehen.Im TOP 33 kam es zur Abstimmung über die kostenfreie Nutzung der Sportanlagen in Binz durch die Binzer Vereine. Diesem TOP wurde einheitlich zugestimmt. In den restlichen Tagesordnungspunkten ging es um die Vergabe von Bauleistungen.
Wir wünschen allen Einwohnern einen angenehmen Jahreswechsel und einen guten Start ins Jahr 2018!

Gesunde Ernährung in der KITA “Lütt Matten“

Ein Artikel von Frau Dr. M. Tomschin

Unter dem Thema „Gesunde Ernährung“ haben Frau Fiebig und ich mit Hortkindern im Freizeitzentrum der KITA „Lütt Matten“ am 13.12.2017 einen “ köstlichen “ Nachmittag gestaltet.

Gesunde Produkte wurden zu verschiedenen Drinks, Salaten, Platten, Häppchen  und Schnittchen verarbeitet, dann toll dekoriert mit Schnittlauch, Petersilie, Radieschenmäuschen u.v.m.  Die Kinder waren bei der Vorbereitung mit viel Freude dabei. Es wurde im Anschluß ein schmackhaftes Buffet bereitet, was alle  gemeinsam genießen konnten.

Es war für uns schon sehr erfreulich, dass der größte Teil der Kinder am Morgen nicht ohne Frühstück zur Schule geht und sie sich zu Hause auch gesund ernähren.

Es ist so wichtig, dass unsere Kinder schon in jungen Jahren erkennen, dass gesunde Ernährung wichtig ist. Ich denke, wir konnten allen an wenigen Beispielen zeigen, wie es möglich ist, in kürzester Zeit gesunde Produkte lecker auf den Tisch zu bringen.

Die Mitarbeiter des Jugendclubs haben sich herzlich bei uns für die Gestaltung bedankt.

Dr. M. Tomschin „Gesunde Ernährung in der KITA “Lütt Matten““ weiterlesen

Auswertung Bürgergespräch vom 18.10.2017

Auswertung Bürgergespräch vom 18.10.2017

Die Veranstaltung fand im Strandhotel Arkona statt. Wir konnten uns bei Frau Löhr für die zur Verfügung gestellte Räumlichkeit recht herzlich bedanken.

Einleitend gab es zur Neugestaltung der Dünenlandschaft in Binz  bzw. zur Strandverbreiterung eine Diskussion. Diese Maßnahme wurde vom Land gefördert. Hier gab es unterschiedliche Meinungen.

Dann ging die Diskussion über zum Thema der geplanten Marina. Es wurde sehr sachlich und umfangreich diskutiert.

Herr Buchhester präsentierte zu allen Themen sehr gutes Bildmaterial.

Argumente, die besprochen wurden:

Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die auch vorliegt. Diese wurde vom Land mit 78.540 Euro gefördert ( Steuergelder ). Kein Bürger konnte sie bisher einsehen!

Anmerkung 1.11.2017: Die Studie ist mittlerweile einsehbar: Machbarkeitsstudie_Hafen_Prora.pdf

Insgesamt wird zu wenig miteinander kommuniziert (wie auch zum Thema TZR!)

Sassnitz verfügt über eine Marina, die sehr nahe an Prora liegt, eine Tankstelle hat und über das Jahr gesehen nur gering ausgelastet ist. Sollte diese nicht mehr von uns beworben werden? Schaffen wir mit einer weiteren Marina eine Konkurrenzsituation?

Viele Fragen sind bis heute weiterhin nicht geklärt, z.B. die Stellungnahme der Denkmalschutz- und Umweltbehörden. Mehrheitlich wurde eine kommunale Beteiligung der Marina abgelehnt. Das Land ist in Privathand, es gehört nicht der Gemeinde Binz!

Die anwesenden Einwohner wünschen sich zu einer so wichtigen Problematik einen Bürgerentscheid!

Wir haben ganz andere Probleme im Ort, wie zu wenig Wohnraum. Dadurch gibt es einen Fachkräftemangel. Die Strassenverhältnisse im Ort sind z.T. mangelhaft, Gehwege sind sanierungsbedürftig. Mehr Geld sollte in die Bildung an unseren Schulen investiert, die lange angekündigte Multifunktionshalle entwickelt werden. Schließlich gibt es eine gemeinsam verabschiedete Prioritätenliste der Gemeindevertreter!

Es wurde über eine Seebrücke in Prora diskutiert, über die Gäste auf dem Seeweg nach Prora und zurück gebracht werden könnten. Diese Variante sollte zumindest diskutiert werden!

Sehr kritisch wurde der steinige Strand in Richtung Mukran benannt, denn einige anwesende Bürger kannten den Strand noch feinsandig wie in Binz. Fazit: Wir müssen unser wichtigstes Gut, den schönen Strand  erhalten, denn das ist unser Kapital!

Der Sedimenttransport wird eine große Rolle spielen. Dazu findet am 1. November um 19 Uhr im Binzer “Haus des Gastes“ eine erneute Informationsveranstaltung statt. Daran sollten viele interessierte Bürger teilnehmen.

Nach Beendigung der Diskussion wurde das Projekt Marina – bis auf eine Stimmenthaltung – von allen anwesenden Bürgern abgelehnt.

Zählgemeinschaft BfB – Bürger für Binz