Osterfeuer BfB 20.04.2019

Es war wieder ein voller Erfolg! Das Wetter hat dieses Jahr mitgespielt:)

Hier kommen nur einige Impressionen…

Vielen Dank an die Helfer, die vielen Gäste und Besucher, die diese Veranstaltung jedes Jahr so erfolgreich machen. Unsere Einnahmen werden wir u.a. zur Organisation des 4.Binzer Bürgerfestes verwenden.

Zu diesem haben wir wieder verschiedene Binzer Vereine eingeladen.

Wann: 11.05.2019 von ca. 14 bis 20 Uhr

Wo: Parkplatz Edeka Lübke Dünenstraße

genaue Infos folgen noch:)

Ein weiteres cooles Video zum Osterfeuer seht ihr auf unserer Facebookseite

Nachlese zur öffentlichen Sitzung der BfB-Bürger für Binz vom 10.04.2019

Am 10.04.2019 fand im Arkona Strandhotel unsere öffentliche Mitgliederversammlung statt. Ca. 80 Personen, darunter Lehrer und Lehrerinnen beider Binzer Schulen, Einwohner/innen sowie Elternvertreter und beide Vorsitzenden der Vorständen beider Schulvereine fanden sich ein. Nach der Vorstellung unseres Vereines, unserer Visionen für die nächsten Jahre und Bekanntmachung der nächsten Feste (Osterfeuermeile und Bürgerfest) war ein sehr heiß diskutiertes Thema das eventuelle Aus unserer Regionalschule. Wir baten in einer Einladung Herrn Zielke – Direktor der Grundschule – und Herrn Steinbeiß – Direktor der Regionalen Schule an unserer Sitzung teilzunehmen. Herr Steinbeiss folgte unserer Einladung – Herr Zielke sagte aus persönlichen Gründen ab. Von Seiten der Grundschule waren jedoch Lehrerinnen vor Ort. Herr Steinbeiß erklärte, warum ein Zusammenschluss unabdinglich ist. Aus seiner Sicht kann er somit mehr in das Geschehen der Grundschule eingreifen und somit schon frühzeitig Kinder, Eltern und auch Lehrer davon überzeugen, nicht an andere Schulen abzuwandern, sondern den Schulstandort Binz vorzuziehen. Auch bemängelter er, dass es eine fehlende Kommunikation zwischen beiden Schulen gibt.

Frau Säuberlich als Vertreterin der Grundschule, verlaß eine Stellungnahme der Lehrerschaft der Grundschule. Hier wurde u.a. auch die fehlende Kommunikation bemängelt. Diesmal jedoch nicht in Richtung Regionaler Schule – denn diese erfolgt aus ihrer Sicht – sondern in Richtung Verwaltung unseres Ortes. „Bislang wurde mit uns nicht gesprochen“ so der O-Ton. Innerhalb von 10 Tagen sollte sich die Schulkonferenz (besteht aus 3 Lehrerinnen und 3 Elternvertretern) entscheiden, ob sie der Fusion beider Schulen zustimmen. Sie stimmten einstimmig gegen den Zusammenschluss. Viele Fragen sind bis zum heutigen Tag nicht geklärt worden. Gespräche kaum geführt.

Die Diskussionsrunde danach war sehr sachlich und offen und man merkte, wie dringend hier weiterer Redebedarf ist.

Wir als BfB-Bürger für Binz finden die Art und Weise wie so ein wichtige Thema behandelt wird, beschämend! Auch wenn die Veröffentlichung der Schülerzahlen erst Anfang März bekannt gegeben wurde – die Tendenz ist schon längerfristig bekannt gewesen. Und da nützt es nichts, wenn man mal „nebenbei“ ein Schulzentrum bauen will auf dem EWE-Gelände. Das hätte zu einem der Hauptziele in der Vergangenheit werden müssen. Unser Fraktionsvorsitzender Christian Mehlhorn hat das Thema Schulstandort des öfteren angesprochen – aber anscheinend waren andere Projekte wichtiger… Wir lassen die Frage der Schuldzuweisung offen und werden in diese Richtung auch keinerlei Statements bringen.

Wichtig ist jetzt: Die Regionale Schule Binz muss so attraktiv werden, dass die Abwanderungen sich verringern, wenn nicht sogar gestoppt werden. Und dies bedeutet Kommunikation. Kommunikation zwischen den Direktoren und Lehrern beider Schulen, der Elternschaft, der Verwaltung und des Sozialausschusses/Gemeindevertretung. Was herauskommt, wenn wieder mal nicht gesprochen wird, sehen wir jetzt! Und dies ist ja nun mal nicht der einzige Fall, bei dem etwas fast oder gegen den Baum gefahren wurde.

Wenn Sie genau wie wir keine Lust mehr auf diesen Schmarrn haben – 26.Mai 2019 Kommunalwahl – Ihre 3 Stimmen für die BfB- Bürger für Binz.

Mario Kurowski
Vorsitzender BfB e.V.

 

Einladung Sitzung BfB und Bürgergespräch am 10.04.2019

Ist der Schulstandort gefährdet?

Am 10.4.2019 findet die nächste öffentliche Sitzung der BfB – Bürger für Binz- im Arkona Strandhotel um 19.00 Uhr im Salon 1/2 statt.
Themen sind u.a. Kommunalwahl 26.5.2019 mit Erklärung des 10- Punkte- Plans für die kommenden Jahre und Kandidatenvorstellung, Planung Osterfeuer 20.04.2019 und Bürgerfest 11.5.2019 auf dem Parkplatz Edeka Lübke.
Als aktuelles und sehr „heißes“ Thema ist die geplante Zusammenführung unserer Grund-und Regionalschule auf der Tagesordnung. Wir haben den Direktor der regionalen Schule Herrn Steinbeiß für den Abend gewinnen können. Hier können wir Fragen stellen wie man sich die Zusammenführung vorstellt, welche Risiken entstehen, wenn keine Veränderung herbeigeführt wird etc.

Kommt mit Fragen und Anmerkungen, wir freuen uns auf euch, denn eure Meinung zählt!

Eure 3 Stimmen für die BfB – Bürger für Binz

Sein oder Nichtsein

Das Ende von Pro-Binz oder: Kann jemand eine Gemeinde in die
Zukunft führen, der nicht einmal seine eigen geschaffene Fraktion
zusammenhalten kann?

Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben – schlafen
ein Zitat aus der Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark von William Shakespeare

Es ist schon erstaunlich, wie Pro-Binz damals aus dem Nichts entstanden ist. Mit gutem Willen u.a. neuen Ferienwohnungen Einhalt zu gebieten und die Verwaltung sowie Gremien offen für die Bürger zu gestalten.

Unser Ort ist gespalten wie nie, und das durch eine vom Bürgermeister und Pro-Binz geschaffene Mehrheit in der Gemeindevertretung und deren Hörigkeit. Lasst Euch die letzten Jahre mal gemütlich durch den Kopf gehen – was wurde geschaffen? Als einzig großes Projekt – und dies übrigens durch alle Gemeindevertreter gewollt – die schon längst überfällig gewordene Sporthalle für unsere Grundschüler. Und weiter? Das Gelände neben der Grundschule, das sogenannte MZO ist noch nicht entwickelt. Die 3-Felderhalle – fehlt immer noch. Viele Gehwege und die Strandpromenade sind sanierungsbedürftig – und das seit Jahren. Stattdessen wird sich in der Verwaltung mit einer Studie zum Bau einer Marina in Prora oder dem Schilderwald in Binz beschäftigt. Als ob wir hier in Las Vegas wären! Gibt es keine anderen Probleme? Wir denken schon!

Die letzten Grundstücke, die im Besitz der Gemeinde sind, werden verhökert! Frage einen Bauern was er als letztes verkaufen würde – sein Land! Auch weiterhin stehen wir als „Bürger für Binz“ für Erbbaupacht. Dies ist langfristig die richtige Entscheidung. Wir befinden uns nach wie vor in der Zinstiefphase bei Darlehen. Warum bauen und investieren wir nicht selbst in kommunalen Wohnungsbau? Geblockt vom Bürgermeister und seiner damaligen Mehrheiten in der Gemeindevertretung durch Die Linke und CDU.

In Richtung Kurverwaltung geblickt: Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat man sich zusammengefunden und arbeitet gut miteinander. Die Kritik, die der Kurverwaltung – allem voran dem Kurdirektor entgegenspross, ist angekommen und es wurde nach Lösungen gesucht. Dieses Jahr werden tolle Veranstaltungen durchgeführt und nach 2 Jahren Arbeit seitens der Kurverwaltung wird die Neuausrichtung auch langsam erkennbar. Hier sind nicht nur wir positiver Dinge, sondern auch die Branche. Letztere wünscht sich eine engere Zusammenarbeit – dies soll ab diesem Jahr auch umgesetzt werden.

Wir haben anscheinend den höchsten Krankenstand in der Gemeinde seit langem. Ebenso sieht es bei der Fluktuation der Mitarbeiter aus. Kennt ihr den Spruch? Die Klugen verlassen das sinkende Schiff zuerst… Woran liegts? In der Regel am Kapitän… Aber diesen haben wir nun noch 6 ½ Jahre.

Fazit: Nehmt von Eurem Wahlrecht gebrauch! Und wir nennen es nicht Recht sondern Pflicht. Lasst uns zusammen mit der neuen Gruppe „Aus der Mitte“ die Mehrheit gewinnen. Gebt im Mai der „BfB-Bürger für Binz“ Eure Stimme!

Anfang März stellen wir Euch unsere Themen und Projekte für die nächsten Jahre vor. Und resümieren mit Euch über die vergangenen Jahre, in denen wir durch Anträge, gezielte Widersprüche und Bürgerbeteiligungen vieles Erreicht haben. Wer Lust und Muße hat sich zu engagieren, schreibt uns einfach an! Nur wer mitmacht kann etwas bewirken!

Eure Bürger für Binz

 

 

 

 

Binzer Bäderbahn

Wie gehen wir eigentlich mit unseren ortsansässigen Unternehmen um?

Ein aktueller Beitrag des NDR (Nordmagazin v. 13.02.2019) gibt Aufschluss darüber, wie ein einheimisches und innovatives Unternehmen systematisch ausgebremst wird…

Unser Fazit:

Wir stellen die Elektrobahnen selbst her, aber nutzen sie kaum! Wo bleibt die Unterstützung der eigenen, ortsansässigen Unternehmungen?

Nach über 20 Jahren Engagement für Binz und die Insel wird ein Binzer Unternehmen beschnitten, welches vielerorts auf der Welt für seine Art der emissionsfreien Beförderung gefragt ist! Man sollte u.a. mal den spitzen Bleistift ansetzen und fragen, wie viele Steuereinnahmen die Gemeinde durch diese Firma im Jahr eingespielt hat. Auch stehen hier nicht wenige Arbeitsplätze auf dem Spiel.
So geht man also mit langjährig ortsansässigen Unternehmen um? Förderung sieht anders aus! Und dieses ist ja leider nicht ein Einzelfall.

Die Erhöhung der Kurtaxe im Jahr 2017 auf 2,85 € wurde unter anderem damit begründet, dass die Kurkarteninhaber die kostenfreie Binzer Bäderbahn ab 2018 auch mit Anbindung an das Naturerbe Zentrum in Prora, Prora sowie an das Jagdschloss nutzen können und es wurde sich durch die Gemeindevertretung für eine emissionsfreie Beförderung entschieden.

Die beiden Binzer Ortsteile sollten langfristig mit einem elektrifizierten touristischen Bäderbahnbedarfsverkehr erschlossen werden und somit Modellregion sein!

Also lasst uns für schnelle Entscheidungen sorgen und den Wechsel wählen! Wir setzen uns weiterhin für ansässige Unternehmen ein!

Ihre Stimme am 26.Mai für Bürger für Binz!

Neuigkeiten aus Binz und Prora (1)

Unsere Wählergemeinschaft „Bürger für Binz“ feiert in diesem Jahr 25- jähriges Bestehen!

Wir sind damit die erste und älteste Wählerinitiative in Binz!

Wir stehen für Kontinuität!

Wir hoffen auf neue Mehrheiten im Binzer Parlament und streben eine weiterhin freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der  neuen Wählergruppe „Aus der Mitte“ an!

Quelle: Ostsee-Zeitung v. 06.02.2019

Nu ma Butter bei die Fische

In einem Interview auf Stralsund TV (hier das Video) äußerte sich Bürgermeister Karsten Schneider zum Thema Abwahl der Veranstaltung Ironman durch die Gemeindevertretung. Diese war in den vergangenen 5 Jahren im und um das Ostseebad Binz durchgeführt worden. In dem Interview wurden durch Herrn Schneider nicht alle Details erzählt – ob nun bewusst oder unbewusst –  denn der Köder muss ja dem Fisch schmecken und nicht andersrum. Auch fielen erneut Spitzen in Richtung Gemeindevertreter/innen und Ausschussmitglieder. Wir möchten hier einmal alle Fakten nennen, um endlich für Klarheit zu sorgen und den Halbwahrheiten ein Ende bereiten.

Das Thema Ironman muss inklusive Kurabgabensatzung, Fremdenverkehrsabgabensatzung sowie dem Haushalt der Gemeinde Binz betrachtet werden.

Allem voran – die Redakteurin Anna Lou Beckmann sollte in Ihrer Betrachtung mit mehr Neutralität herangehen. Auch etwas mehr Recherche könnte man erwarten – es ist schon eine ziemlich einseitige Berichterstattung. Uns ist bis heute kein Hotelier bekannt, der befragt wurde. Auch wurden anscheinend keine Gemeinde-/Ausschussmitglieder befragt – zumindest keine von BfB – Bürger für Binz sowie der Zählgemeinschaft Frau Dr. Tomschin und Herrn Tomschin. Gerne hätten wir zu diesem Thema aufgeklärt.

Aber nun zum Interview:

  1. Kosten– Aussage Schneider Minute 7.02

„Die Kritiker sagen natürlich, dass das zu viel ist, da muss ich einfach mal sachlich dagegen stellen, warum haben wir das in den letzten 5 Jahren finanziert bekommen, ohne dass wir danach einen katastrophalen Haushalt hatten, oder ein Minus ausgewiesen haben – all das ist nicht der Fall.  —- weiter im Interview— Die Summe schwankt ja immer so zwischen…. 150.000 € und etwas über 200.000€.“

Hier die Fakten

Die Veranstaltung Ironman ist erstmalig mit 70.000 € beschlossen worden. Bereits nach der 1. Durchführung stellte sich heraus, dass die Kosten weit über 200.000 € lagen. Dementsprechend wurde durch einen neuen Beschluss das Budget nach einer hitzigen Diskussion für die Veranstaltung auf 150.000 € angehoben. Immer unter der Maßgabe, dass andere Gemeinden, Städte und auch die Tourismuszentrale Rügen sich an diesem Inselevent beteiligen. Letzteres ist nie eingetroffen.

Somit lagen die Kosten in keinem der 5 Jahre nur ansatzweise bei 150.000 €! – sondern immer über 200.000 €bezahlt aus den Einnahmen der Kurabgabe.
Auf Verlangen der Gemeindevertreter wurde der 1. Vertrag durch ein Greifswalder Anwaltsbüro geprüft – zu erwähnen ist jedoch, dass das nach Unterzeichnung durch den Bürgermeister geschah.
Festgestellt wurde, dass der Vertrag einseitig und vorrangig zu Gunsten des Veranstalters formuliert wurde.

Was uns verwundert und im Betriebsausschuss nie erwähnt wurde: (Minute 5.20) dass es eine Verteuerung der Kosten um 13-15 TEUR gegeben hat – weil die Kleinbahn „Rasender Roland“ eine Entschädigung bekam, für die Einschränkungen die sie hatten.
Das Naturerbezentrum Rügen, der Erdbeerhof in Zirkow, sowie all jene, die Sonntags ihre Geschäfte öffnen und auch durch diese Veranstaltung teils massive Umsatzeinbußen hatten, wurden nicht entschädigt. Stellt sich doch die Frage: Warum der eine und nicht alle??? Und wer hat dies genehmigt???

Nach dem letzten Ironman Rügen70.3 im September 2018, wurde durch die Straßenverkehrsbehörde bekanntgegeben, dass die bisherige Radstrecke nicht mehr so gefahren werden kann, da es zu große Einschnitte in den Verkehr auf der Insel gäbe. Die Schleusen die es im Ort gab, wurden im 5. Jahr aus Gründen der Sicherheit für die Teilnehmer, aber auch die der dort geschleusten Pkw und Personen untersagt. Somit war es im letzten Jahr so gut wie unmöglich, für  z.B. Pflegekräfte, Reinigungsfirmen oder Angestellte ihren Job anzutreten oder durchzuführen. An- und abreisende Gäste mussten vor dem Ort warten, um nach der Veranstaltung erst zu ihren Unterkünften zu gelangen. Diesbezüglich gab es auch keinerlei Unterstützung durch die Planer aus der Kurverwaltung, so die Aussagen der Betroffenen.
Sich hier über die Beschwerden zu monieren ist nicht richtig für einen Bürgermeister! Dieser sollte die Interessen, Wünsche und Anregungen aller Einwohner und Unternehmer vertreten und verstehen – seine persönliche Meinung sollte hier im Hintergrund stehen.

Die neue Vertragssituation ab 2019

Bereits Ende 2017 wurde durch uns, BfB – Bürger für Binz und der Zählgemeinschaft Tomschin angestoßen, dass die Verhandlungen für eine Vertragsverlängerung schnellstmöglich aufgenommen werden, um genügend Zeit zu haben, den Vertrag ordentlich und für alle Partner korrekt aufzusetzen.

Durch die neue Streckenführung und den dadurch entstehenden Mehraufwand, sowie weiteren Änderungen, würden die Kosten für die Durchführung grob geschätzt zwischen 250.000 € – 300.000 € liegen – so die Aussage vom Kurdirektor Herrn Gardeja in einer der ersten Sitzungen des Betriebsausschusses 2018.
Diesbezüglich wurde der Kurdirektor beauftragt, die Verhandlungen mit Maßgabe der Einhaltung der Kosten von 150.000€ zu führen, sowie die neue Radstrecke zu entwickeln. (Binz-Königstuhl-Binz)

Ergebnis des Kurdirektors vor der Sommerpause:
Die Kosten können nicht eingehalten werden, da Ironman strikte Vorgaben hätte zur Durchführung des Events.  Somit würden die Kosten sich nach wie vor auf 250.000 € bis 300.000 € beziffern.
Des Weiteren gestaltete sich die Streckenführung über Mukran – durch Sassnitz zum Königstuhl sehr schwierig.
Auf Nachfrage der Mitglieder des Betriebsausschusses, ob wir noch Nachverhandlungen führen können – verneinte Herr Gardeja.
Die finale Version des Vertrages lag der Verwaltung – also dem Bürgermeister laut Aussage Gardejas bereits im September 2018 vor. Warum wurde der Vertrag nicht früher in die Ausschüsse gegeben, sondern lag dann erst im Dezember 2018 zur Besprechung vor???

  1. Finanzierung der Kosten:

„Eine Summe die aus Mitteln der Kurverwaltung finanziert wurde – und auch in diesem Jahr hätte wieder finanziert werden können“ so die Aussage der Redakteurin. Auch hier hätte etwas mehr Recherche gut getan und auch der Bürgermeister wusste über nachfolgenden Fakt bestens Bescheid.

In den Beratungen zur neuen Kurabgaben- sowie Fremdenverkehrsabgabensatzung wurden nicht nur der Betriebsausschuss, sondern auch alle Gemeindevertreter aufgeklärt, dass Veranstaltungen, die nicht ausschließlich dem Kurgast dienen, nicht durch die Kurabgabe finanziert werden dürfen.
So der durch die Kurverwaltung herangezogene Anwalt Doose-Bruns in seiner Erklärung. Wenn man es doch täte, verstoße man gegen geltendes Recht!
Wenn man solche Veranstaltungen durchführen möchte, müssen die Kosten durch den Gemeindehaushalt beglichen werden. Jedoch: Einen Teil dieser Veranstaltung könnte über die Fremdenverkehrsabgabe abgebildet werden – nämlich der Teil, der für Werbung steht. Dies wären laut Aussage Herrn Gardejas ca. 70.000 €. Somit müsste die Differenz aus dem Haushalt des Bürgermeisters kommen.

Gehen wir zaghaft ran – 250.000 € gesamt minus 70.000 € (FV-Abgabe)= 180.000 €! Dies wollte der Bürgermeister aber anscheinend auch nicht – denn dies hätte erst Recht Unmut in der Bevölkerung hervorgerufen. Was könnte man allein mit 180.000 € jährlich stemmen? Den Kapitaldienst für eine Mehrzweckhalle, Vereinshaus, Straßen und Gehwege oder oder oder oder. Wir haben schließlich noch einiges vor in unserem Ort. Die angesprochenen, verbindlichen Sponsoren für den Ironman lassen wir aus, da keine schriftlichen Zusagen vorlagen.

Zur Entscheidung in der Gemeindevertretung, wurde die Beschlussvorlage durch die Verwaltung negativ formuliert. Was heißt das im kurzen:
Die Gemeinde Binz empfiehlt, den Ironman nicht durchzuführen und dies aus den oben genannten Gründen. Herr Gardeja erklärte nochmals in der entscheidenden Sitzung, warum dieser Vertrag nicht durchgeführt werden kann.

Auf Nachfrage von Frau Dr. Tomschin, wo denn die Kosten des Ironman jetzt einkalkuliert wären – im Haushalt der Kurverwaltung oder im Haushalt Gemeinde – wurde mitgeteilt, dass diese im Haushalt der Kurverwaltung geplant wurden. Und das, obwohl jeder der Gemeindevertreter/innen inkl. Bürgermeister wussten, dass dies rechtswidrig ist…

Unser Fraktionsvorsitzende Christian Mehlhorn beantragte eine namentliche Abstimmung. Die BfB-Bürger für Binz/Zählgemeinschaft Tomschin stimmten aus den oben genannten Fakten für den Beschluss und lehnten somit den Ironman ab. (Wer wie abstimmte, sollte im Protokoll der Gemeindevertretersitzung erkennbar sein.)

Wir fragen uns mittlerweile, mit welcher Arroganz dieser Ort regiert wird – nicht nur aus der Gemeinde heraus, sondern auch von einigen Gemeindevertretern.
Wie kann man sich über drei Aussagen hinwegsetzen und meinen, es sei Auslegungssache oder eine Rechtsaufsicht des Landkreises könne sich ja auch mal irren! Letzterem kann man ja zustimmen – niemand ist vollkommen Herr Bürgermeister.

Nun ist es gekommen, wie es kommen musste… Die untere Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises hat die gefassten Beschlüsse über die Kurabgabensatzung, den Wirtschaftsplan der Kurverwaltung sowie der Fremdenverkehrsabgabe als unrechtmäßig erklärt.
Resultat: Die Kurverwaltung kann immer noch nicht Kurabgaben und Fremdenverkehrsabgaben im Ortsteil Prora einnehmen. Und das nach millionenschweren Investitionen in die Infrastruktur.
Gerne wüssten wir, von welchen Summen wir hier sprechen, die uns somit fehlen!
Und wer somit auch die Verantwortung dafür trägt?

Abschließend lässt sich zum Ironman sagen:
Wir empfinden die Veranstaltung als eine gute – und Dank der Kurverwaltung, als ein erfolgreich gewachsenes Event.

Die Kosten stehen jedoch in keiner Relevanz zu den erhofften Erfolgen. Es ist eine 1-Tagesveranstaltung die nicht nur Binz, sondern auch große Teile der Insel einiges abverlangt. Es ist lange genug Zeit gewesen, andere Finanzierungsvarianten und Sponsoring auf den Weg zu bringen, sich mit den Gemeinden und Städten der Insel, dem Landkreis und dem Land Mecklenburg -Vorpommern und Vereinigungen zusammenzusetzen.
Alles Vorschläge, die wir im Betriebsausschuss erwähnt – wenn nicht sogar gefordert haben.

Aus diesem Grund ist es für uns befremdlich, dass sich Herr Schneider im Nachgang echauffiert und das Scheitern dieses Events nicht nur in die Schuhe der von den Bürgerinnen und Bürgern Binz und Prora gewählten Vertreter schiebt, sondern auch diese gleich selbst mit in den Topf wirft.
Er selbst, hat in einer Sitzung der Gemeindevertretung gesagt:
Wenn Sie dieses Event nicht haben wollen, wählen Sie es ab.
Nun ist es geschehen – und jetzt sollte man es auch akzeptieren, oder man hätte im Vorfeld ordentlich arbeiten sollen.

Wenn die Mehrheit der Gemeindevertretung und auch die daraus abzuleitende Gegenwehr der Bevölkerung erkannt wurde, warum wird dann so nachgetreten? Warum hat sich der Bürgermeister nicht im Vorfeld so öffentlich geäußert und um diese Veranstaltung gekämpft?

Binz hat immer mit den Kosten alleine dagestanden.
5 Jahre Veranstaltung Ironman = über 1 Mio € Ausgaben…

Wir sind angetretenen – und werden auch wieder dieses Jahr kandidieren, um eine korrekte Arbeit in den Ausschüssen zu leisten und mit bestem Wissen und Gewissen unseren Ort weiterzuentwickeln.

Kein ein anderes Format, keine andere Person spaltet Binz wie dieses.

 

 

 

 

Das wird ein Jahr

Nachlese zur Sitzung des Betriebsausschusses vom 15.01.2019

Themen dieser Sitzung waren die Veranstaltungen und das Marketing 2019 für Binz/Prora, sowie 2 Beschlussvorlagen zum Thema Bäderbahn.

Nach einer sehr guten und ausführlichen Präsentation seitens Kurdirektor Herrn Gardeja und seinen Kolleginnen/en Frau Götze, Frau Biller und Herrn Kohlschmidt, hat man bei nahezu allen Anwesenden Vorfreude auf das Veranstaltungsjahr 2019 erblicken können. Es gab viele Äußerungen von den Gästen, Hoteliers und Gewerbetreibenden u.a. über die Qualität, Abschaffung von etablierten Veranstaltungen etc. im vergangenen Jahr. Dies nahmen sich die Mitarbeiter/innen der Kurverwaltung zu Herzen und es fand eine sehr kritische Auseinandersetzung innerhalb der des Hauses mit dem letzten Veranstaltungsjahr statt. Herausgekommen ist folgendes – macht Euch selbst einen kleinen Überblick anhand der Folien aus der Präsentation – freundlicherweise zur Verfügung gestellt durch den Kurdirektor.

Zielgruppen/Themen und Ziele für 2019

Hier noch einige Erläuterungen zu einzelnen Veranstaltungen
…es wird wieder ein „Monat“ der Bäderarchitektur geben

Blue Wave: FilmTonEvent: hier soll auf dem Kurplatz eine sogenannte 360 Grad Bühne aufgestellt werden – während der Filmklassiker „The Blues Brothers“ auf einer Leinwand gezeigt wird, spielt eine Band live! die im Film vorkommenden Lieder.
Des weiteren wird das Event um das Thema Swing erweitert. Eventuell kommen noch mehr Locations für die Clubkonzerte hinzu.

Das im letzten Jahr unter dem Namen „Kultursommer“ bekannt gewordenen Event mit Namhaften Künstlern wird zu einem Open Air Festival für neue aufstrebende Künstler/innen – gestrafft auf ein Wochenende.

Welcome back! Es wird wieder unser Seebrückenfest geben!

Neues Format: Singer & Songwriter
Die Location an der dieses Event stattfinden soll wird noch gefeilt – aber es wird direkt am Strand stattfinden. (ähnlich der „Bühne“ zur 700 Jahrfeier am Fischerstrand)

Kurplatzkino auf die leise Art – der Ton wird über Funkkopfhörer gespielt

Kurplatz 

Weitere Neuerungen:
Das blaue Binz-Heftchen gibt es nicht mehr. Das neue Heft ist jetzt einspaltig – und ist somit besser lesbar und es werden hier nur noch die Veranstaltungen abgebildet.
Ab Mitte des Jahres wird es ein Gästekompass in Heftform geben. Hier werden alle restlichen Informationen aus dem „blauen“ Heftchen in einem tollen, neuen Format erscheinen.

Zum Thema Marketing:
Die neue Website soll im Frühjahr an den Start gehen.
Das neue Binz-Logo kann seit 15.1.19 für Präsentationen auf Webseiten etc. genutzt werden. Unter „sonstiges“ findet Ihr 2 Punkte für die Benutzung der Logos. Hier der Link zur Beantragung der Lizenz:

https://www.ostseebad-binz.de/service/downloadservice/downloads.html

Zu den letzten beiden Themen der Tagesordnung: Bäderbahnverkehr
Hier wurde der im letzten Jahr gefasste Beschluss zur Ausschreibung des Bäderbahnverkehres zurückgenommen. Begründung: Formfehler in der Ausschreibung

In einer neuen Beschlussvorlage wird die Kurverwaltung Binz eine korrekte Ausschreibung auf den Weg bringen. Bis zu diesem Beschluss wird die Bäderbahn in so gut wie gewohnter Manier weiterfahren. (Interimslösung)

Abschließend läßt sich noch sagen, dass die anwesenden Mitglieder des  Betriebsausschuss geschlossen hinter dem Kurdirektor stehen.

 

Bericht: Mario Kurowski